Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

By trentinosuedtirol

kletterrose

Frühling lässt grüßen. Die Tore der Gärten von Schloss Trauttmansdorff bei Meran öffnen sich am ersten April, also diese Woche. Natürlich werden viele Veranstaltungen Besucher anlocken. Die Gartennächte zum Beispiel finden in diesem Jahr schon zum achten Mal im Sommer statt. Und außerdem hat sich das Touriseum auch auf das Gedenkjahr 2009 sehr gut vorbereitet. Mit einer Sonderausstellung, die sich „Der mit dem Bart…“ nennt. Sie beschäftigt sich mit Andreas Hofer und vergleicht ihn auch mit anderen „Landeshelden“. Junge Künstler aus aller Herren Länder haben Illustrationsbilder geschaffen und diese werden von einer Videoinstallation von Karl Prossliner ergänzt.

Doch der Höhepunkt des Besuchs der Gärten von Schloss Trauttmansdorff ist immer der Spaziergang durch die vielen bunten Blumen, Sträucher und Bäume. Ein Viertelmillion Pflanzen sollen die Gärtner für dieses Jahr gesetzt haben. Naja, immerhin ist die Fläche auch ziemlich groß. Der Sinnesgarten oder der Japanische Garten, der Kakteen- oder Sukkulentenhügel sind nur Teile dieser Fläche und in ihrer Eigenart sehr interessant. Bereits vor 150 Jahren begann man, Pflanzen aus aller Welt an diesen Ort zu bringen, denn es war seit jeher Ziel der Besitzer, die ganze Welt in einem Garten zu vereinen. Die neue, grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Gärten von Schloss Trauttmansdorff mit dem Alpenzoo in Innsbruck macht es möglich, daß der Besucher ein kleines Schaufenster besichtigen kann, in dem Schlangen ihr Leben fristen. Die Terrarien sind in die Gärten eingebunden und auf dem Weg in das Flaumeichenwäldchen zu sehen. In Innsbruck bereichern dafür südländische Kübelpflanzen den Zoo.

Auf jeden Fall – es ist Frühling – und die Gärten rufen :-) !

Lastminute Meran

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