
Sie sind ein Segen, das erkennen die Politiker in Südtirol noch nicht wirklich. Ohne Kinder keine Bevölkerung… und – wir waren alle Kinder, nicht wahr? Aus Kindern werden Erwachsene, darum ist es sehr relevant, wie sie erzogen werden, welche Werte sie vermittelt bekommen and so on. Darauf kann man sich als Elternteil am besten konzentrieren, wenn man sich die Zeit selbst einteilen kann. Wenn man zur Arbeit muss und in einem abhängigen Arbeitsverhältnis steht, ist das leider nur beschränkt möglich.
Nun haben sich unsere Politiker gedacht, sie fördern die Betreuungsstätten bereits für die ganz Kleinen und schauen, dass Nachmittagsbetreuungen organisiert werden. In diesem Fall also nehmen sie sich kein Beispiel an den Nachbarländern. In Deutschland und Österreich erhalten Eltern nämlich wesentlich mehr Geld für Kinder und dazu noch ein eigenes Elterngeld. Auf jeden Fall gibt’s mehr und dadurch die Chance, zumindest zu Beginn beim Kind zu bleiben.
Noch was: In Südtirol erhält ein Angestellter im öffentlichen Dienst drei Jahre Freistellung, davon je nach Entscheidung eine Zeit lang mehr oder weniger Geld. Wer in der privaten Wirtschaft arbeitet, sollte nach neun Monaten wieder an den Arbeitsplatz zurück und wird mit weit weniger Geld beschenkt. Kurzum, es stimmt hinten und vorne nicht, mangelnde Logik ist zu erkennen. So kann es auf keinen Fall weiter gehen!!